Am 31.07.2006 wurde der Förderverein Onkologie Schwäbisch Gmünd e.V. gegründet. Nach Verabschiedung der Satzung wurde der Verein beim Amtsgericht Schwäbisch Gmünd angemeldet und im Vereinsregister eingetragen, zeitgleich erfolgte die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Schwäbisch Gmünd.
Ziel des Fördervereins Onkologie Schwäbisch Gmünd ist die Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung von Krebspatienten:
stationär am Klinikum Schwäbisch Gmünd / Stauferklinikum und ambulant in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Ostwürttemberg.
Eine derartige Versorgung von Tumorpatienten und deren Angehörigen war bisher nicht möglich, da die erforderlichen Mittel fehlten.
Die Konfrontation mit der Diagnose Krebs bedeutet für die Betroffenen und deren Angehörige häufig eine extreme Belastung. Es handelt sich dabei ja um eine lebens- und existenzbedrohende Erkrankung, die sich auch in der Partnerschaft, der Beziehung zu Kindern und weiteren Familienangehörigen auswirken kann. In einer derartigen Situation ist eine zusätzliche psychosoziale und psychoonkologische Betreuung der Betroffenen neben der ärztlichen Behandlung außerordentlich hilfreich. Hier will der Förderverein Onkologie eingreifen.
Durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spender und mit Hilfe einer stetig wachsenden Mitgliederzahl konnte der Vorstand des Fördervereins Onkologie bereits ab April 2007 eine psychoonkologische Versorgung der stationären Patienten des Stauferklinikums anbieten und finanzieren.
In der Zeit von 2007 bis 2011 wurden stationären Tumorpatienten am Stauferklinikum durch Frau Dipl.Psych. Gordana Wineberger und Frau Dipl.Psych. Gabriela Halaskova psychoonkologisch betreut.
Im Mai 2007 wurden am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd eine Palliativstation eröffnet. Diese wird vom Förderverein Onkologie finanziell unterstützt.
Das dritte und größte Ziel, nämlich die Einrichtung einer Psychosozialen Krebsberatungsstelle, wurde im Oktober 2009 in die Tat umgesetzt. Hier können sich Betroffene und Angehörige aus Ostwürttemberg ambulant betreuen lassen. Vom 01.10.2009 bis 30.09.2011 war Frau Barbara Vratil als Dipl.-Psychologin und Psychoonkologin für die psychosoziale Beratung verantwortlich. Sie leistete durch engagierten Einsatz hervorragende Aufbauarbeit, was sich an der ständig steigenden Akzeptanz durch Ratsuchende zeigt.
Nach dem Ausscheiden von Frau Vratil übernahm Frau Monika Buchmann, Dipl.-Psychologin, ab 01.11.2011 die psychoonkologische Versorgung ratsuchender Betroffener.
Der Förderverein Onkologie finanziert sich ausschließlich duch Sponsoring, Spendengelder und Mitgliedsbeiträge. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 20 Euro. Zum 29. Februar 2012 zählt der Förderverein 221 Mitglieder. |